Sporttherapie

In der Sporttherapie werden Verletzungen untersucht und behandelt. Auch chronische Muskel- und Gelenkschmerzen werden therapiert.

 

Einsatzbereiche bei folgenden Verletzungen (nicht abschliessend):

  • Reha / Aufbautraining nach Verletzungen und/oder Operationen
  • Allgemeine Sportverletzungen (Verstauchungen, Zerrungen, Muskelfaserriss)
  • Haltungsschäden / Haltungsfehler korrigieren
  • Knochenfrakturen
  • Überlastungsschäden, Sehnenentzündung (z.B. Tennisarm)
  • Leistenverletzungen: häufig bei Sportarten wie Fussball und Eishockey
  • Gehirnerschütterungen 

 

 


Kraniosakraltherapie

Die Kraniosakraltherapie ist eine sanfte, praktische Methode zur Bewertung und Verbesserung der Funktionsweise eines physiologischen Körpersystems, des so genannten kraniosakralen Systems, das aus den Membranen und der Gehirn- und Rückenmarksflüssigkeit besteht, die das Gehirn und das Rückenmark umgeben und schützen. Mit einer sanften Berührung, die in der Regel nicht mehr als 5 Gramm wiegt, lösen Therapeuten Einschränkungen im kraniosakralen System, was nachweislich die Funktion des zentralen Nervensystems sowie vieler anderer Körpersysteme wie Verdauung, Bewegungsapparat, Atmung, Kreislauf und mehr verbessert. Die Kraniosakraltherapie hilft nachweislich auch bei körperlichen Komponenten von Erkrankungen wie posttraumatischem Stress, Depressionen und Angstzuständen.

 


Stosswellentherapie

Wofür wird die Stosswellentherapie eingesetzt?

  • Knochenverletzungen -  Stressfrakturen und Frakturen ohne Knochenbruch
  • Sehnenscheidenentzündungen / Sehnenansatz-Schmerzen
  • Patellaspitzensyndrom
  • Achillessehnen-Reizung
  • Plantarfasziitis
  • Fersensporn
  • Golfer-Ellenbogen
  • Tennis-Ellenbogen
  • Kalkschulter
  • Muskel-Zerrungen
  • Triggerpunkte

Was ist die Stosswellentherapie?

Die Stosswellentherapie ist eine nicht-invasive, ambulant durchführbare und äusserst wirksame Methode für die Behandlung von Kalkschulter, Nierensteinen oder Fersensporn. Zudem wird die Stosswellentherapie bei schmerzhaften Sehnen- und Muskelerkrankungen wie dem Tennis-Arm eingesetzt. Ebenso lassen sich bei Muskelzerrungen und Achillessehnen-Reizungen gute Ergebnisse erzielen.

Wie funktioniert die Stosswellentherapie?

Bei der Stossellentherapie wird ein spezielles Gerät verwendet, das akustische Energie durch die Haut an den verletzten Körperteil abgibt. Die Stosswellen sind mechanisch, nicht elektrisch. Es handelt sich um hörbare, niederenergetische Schallwellen, welche die Durchblutung des verletzten Bereichs erhöhen.

Die Stosswellentherapie hat zwei Hauptwirkungsweisen die bei anhaltenden Sehnenschmerzen helfen. Erstens wirken die Stosswellen desensibilisierend auf die Nervenenden, was oft zu einer sofortigen Schmerzlinderung führt. Zweitens, und das ist oft das Wichtigste, verursachen die Stosswellen ein kontrolliertes Mikrotrauma (mikroskopisch kleine Schäden) im Gewebe, das den Körper dazu anregt, mit einer Steigerung der Blutzirkulation und des Stoffwechsels im betroffenen Bereich zu reagieren. Dadurch wird die körpereigene Heilungsreaktion aktiviert und beschleunigt. Die Schockwellen können auch desorganisiertes Gewebe und Verkalkungen "auflösen".


Kiefergelenktherapie (Temporomandibular Joint)

Das Kiefergelenk (TMJ) ist ein Scharnier, das den Kiefer mit den Schläfenknochen des Schädels verbindet, die sich vor jedem Ohr befinden. Es ermöglicht einem, den Kiefer nach oben, unten und zur Seite zu bewegen, sodass man sprechen, kauen und gähnen kann.

 

Probleme mit dem Kiefer und den Muskeln im Gesicht, die ihn steuern, werden als Kiefergelenksstörungen (TMD) bezeichnet:

  • Kiefergelenkschmerzen oder Empfindlichkeit im Gesicht, Kiefergelenkbereich, Nacken, in den Schultern sowie in oder um die Ohren, wenn man kaut, spricht oder den Mund weit
    öffnet
  • Probleme, wenn man versucht, den Mund weit zu öffnen
  • Kiefer, die in der offenen oder geschlossenen Mundposition "stecken bleiben"; oder "einrasten"
  • Knackende, knallende oder knirschende Geräusche im Kiefergelenk, wenn man den Mund öffnet, schliesst oder kaut; dies kann schmerzhaft sein, muss es aber nicht
  • Ein müdes Gefühl im Gesicht
  • Schwierigkeiten beim Kauen oder ein plötzlicher unangenehmer Biss - als ob die unteren Zähne nicht richtig zusammenpassen würden
  • Schwellungen an der Gesichtsseite
  • Zahnschmerzen
  • Ohrenschmerzen
  • Hörprobleme oder Klingeln/Pfeiffen in den Ohren (Tinnitus)
  • Kopfschmerzen oder Migräne
  • Schwindel
  • Taubheit oder Kribbeln in den Fingern

Sport Taping

Taping ist eine von Sporttherapeuten häufig angewandte Methode zur Vorbeugung von Verletzungen und zur Verringerung des Schweregrads von Verletzungen. Dabei wird ein Klebeband angebracht, um den Bewegungsspielraum eines bestimmten Gelenks einzuschränken.

 

Das Ziel des Tapings ist es:

  • Verletzungen vorbeugen
  • Begrenzung weiterer Verletzungen
  • Unterstützung zu bieten
  • Schmerzen einschränken
  • Spezifische Bewegungen an einem Gelenk einschränken
  • Gewünschte Bewegungen in einem Gelenk zulassen

 

Das Tapen eines Gelenks zur Vorbeugung von Verletzungen sollte ein Kräftigungs- oder Rehabilitationsprogramm nicht ersetzen. Das Band bietet lediglich zusätzliche Unterstützung; es kann die von den natürlichen Strukturen gebotene Stabilität nicht ersetzen.

 


Kinesio Taping

Die Kinesio Taping®-Methode ist eine therapeutische Taping-Technik, die Schmerzen lindert und die Lymphdrainage durch mikroskopisches Anheben der Haut erleichtert. Durch diesen Hebeeffekt bilden sich in der Haut Falten, die den interstitiellen Raum vergrössern und einen
Rückgang der Entzündung in den betroffenen Bereichen bewirken. Auf der Grundlage von Forschungsergebnissen und jahrelanger klinischer Anwendung wendet die Kinesio® Taping-Methode das Kinesio-Tape auf der Grundlage einer Bewertung und Beurteilung an, um eine
spezifische Anwendung zu bestimmen. Kinesio® Tex Tape kann auf Hunderte von Arten angelegt werden und hat folgende Fähigkeiten:

 

  • Schmerzen und Entzündungen lindern
  • Heilungsprozess nach Operationen fördern
  • Leistung optimieren
  • Verletzungen vorbeugen
  • Durchblutung fördern und den natürlichen Heilungsprozess des Körpers unterstützen

 

Es hat nachweislich positive physiologische Auswirkungen auf Haut, Lymph- und Kreislaufsystem, Faszien, Muskeln, Bänder, Sehnen und Gelenke. Es kann in Verbindung mit einer Vielzahl anderer Behandlungen und Modalitäten eingesetzt werden und ist sowohl in der rehabilitativen als auch in der chronischen Phase einer Verletzung wirksam. Zudem kann es auch zur Vorbeugung eingesetzt werden.